Musik- und Theatersaal - Analyse des Bestands für die weitere Planung
Der Saal wird vielseitig genutzt: für Proben und Konzerte von Kinder- und Jugendorchestern, als Proberaum von weiteren Orchestern und Chören, aber auch als Versammlungsraum verschiedener Vereine. Die Nutzung für unverstärkte Musik steht dabei im Vordergrund, wobei die Bühne nur selten bespielt wird.
Die Raumakustik wird von den Nutzer:innen als «gut» bezeichnet, die akustische Qualität des Raumes soll beim geplanten Umbau erhalten bleiben.
In einem ersten Schritt werden mit Impulsmessungen die akustischen Eigenschaften des Raums ermittelt und bewertet. Diese Messreihen bilden die Grundlage für das weitere Zusammenwirken von Architektur und Akustik.
Der Saal wird vielseitig genutzt: für Proben und Konzerte von Kinder- und Jugendorchestern, als Proberaum von weiteren Orchestern und Chören, aber auch als Versammlungsraum verschiedener Vereine. Die Nutzung für unverstärkte Musik steht dabei im Vordergrund, wobei die Bühne nur selten bespielt wird.
Die Raumakustik wird von den Nutzer:innen als «gut» bezeichnet, die akustische Qualität des Raumes soll beim geplanten Umbau erhalten bleiben.
In einem ersten Schritt werden mit Impulsmessungen die akustischen Eigenschaften des Raums ermittelt und bewertet. Diese Messreihen bilden die Grundlage für das weitere Zusammenwirken von Architektur und Akustik.
Akustische Messungen
Heutige Qualität
Die Messergebnisse bestätigen das Empfinden der Nutzer:innen, dass der Saal für Proben und Aufführungen von unverstärkter Musik sehr gut geeignet ist. Die aktuellen Nachhallzeiten liegen (je nach Belegung und Stellung der Vorhänge) zwischen den Empfehlungen der DIN 18041 für Musik und Sprache. Insbesondere bei geöffneten Vorhängen sind die Bedingungen eher für Musik erfüllt. Mit einer leichten Optimierung der Nachhallzeiten wäre es möglich, den Raum auch auf Sprache auszulegen. Das Klarheitsmass liegt im optimalen Bereich für die Wiedergabe von akustischer Musik.
Freiheitsgrade für die weitere Planung
Akustisch gesehen bilden Saal und Bühne eine Einheit. Veränderungen an der Raumgeometrie müssen in einem weiteren Planungsschritt geprüft werden. Aber auch kleine räumliche oder materialmässige Veränderungen können die Akustik erkennbar verändern; neue Anstriche, das Schliessen von Ritzen und Fugen, Veränderungen an den Holzverkleidungen, der Ersatz von Vorhängen etc. sind akustisch wahrnehmbar und müssen daher sorgfältig geplant werden.
Multisensorische Wahrnehmung
Visuelle Erwartungen beeinflussen Höreindrücke. Der gleiche Klang kann in einer anderen visuellen Umgebung unterschiedlich wahrgenommen werden. Dieser gegenseitigen Beeinflussung von visuellen und akustischen Eindrücken ist bei der Umgestaltung des Saals Beachtung zu schenken.
Der Saal wird in seiner heutigen Erscheinung als Theatersaal wahrgenommen und ist auf die Bühne ausgerichtet. Werden raumprägende Elemente verändert, muss auch die akustische Erwartung angepasst werden. So können Lautstärke, Nachhall und Klarheit bei sich verändernder Architektur anders bewertet werden. Selbst wenn die gemessenen Werte nach dem Umbau identisch sind mit den heutigen, wird der Saal in seiner Gesamtheit anders wahrgenommen und bewertet.
Die Messergebnisse bestätigen das Empfinden der Nutzer:innen, dass der Saal für Proben und Aufführungen von unverstärkter Musik sehr gut geeignet ist. Die aktuellen Nachhallzeiten liegen (je nach Belegung und Stellung der Vorhänge) zwischen den Empfehlungen der DIN 18041 für Musik und Sprache. Insbesondere bei geöffneten Vorhängen sind die Bedingungen eher für Musik erfüllt. Mit einer leichten Optimierung der Nachhallzeiten wäre es möglich, den Raum auch auf Sprache auszulegen. Das Klarheitsmass liegt im optimalen Bereich für die Wiedergabe von akustischer Musik.
Freiheitsgrade für die weitere Planung
Akustisch gesehen bilden Saal und Bühne eine Einheit. Veränderungen an der Raumgeometrie müssen in einem weiteren Planungsschritt geprüft werden. Aber auch kleine räumliche oder materialmässige Veränderungen können die Akustik erkennbar verändern; neue Anstriche, das Schliessen von Ritzen und Fugen, Veränderungen an den Holzverkleidungen, der Ersatz von Vorhängen etc. sind akustisch wahrnehmbar und müssen daher sorgfältig geplant werden.
Multisensorische Wahrnehmung
Visuelle Erwartungen beeinflussen Höreindrücke. Der gleiche Klang kann in einer anderen visuellen Umgebung unterschiedlich wahrgenommen werden. Dieser gegenseitigen Beeinflussung von visuellen und akustischen Eindrücken ist bei der Umgestaltung des Saals Beachtung zu schenken.
Der Saal wird in seiner heutigen Erscheinung als Theatersaal wahrgenommen und ist auf die Bühne ausgerichtet. Werden raumprägende Elemente verändert, muss auch die akustische Erwartung angepasst werden. So können Lautstärke, Nachhall und Klarheit bei sich verändernder Architektur anders bewertet werden. Selbst wenn die gemessenen Werte nach dem Umbau identisch sind mit den heutigen, wird der Saal in seiner Gesamtheit anders wahrgenommen und bewertet.